Die Fragen schwirrten in ihrem Kopf und sie schämte sich nicht, sie zu stellen.

Denn sie sprossen aus ihr heraus, als könnte der Frühling nicht abwarten, seine Kinder zu begrüßen. Blume um Blume wuchs aus ihrem Herzen, blühte, wenn sie eine Antwort erhielt und fügte sich an das Meer aus Blüten, das nicht mal im Winter vertrocknen konnte, weil Informationen wie Wassertropfen und Sonnenstrahlen waren.

Und gleich wenn man eine Weitere erwartete, schon mit Gießkanne bereit stand, um sie am Leben zu erhalten, fing sie an zu lachen.

Laut und klar, ohne Versteckspiel.

Die lachenden Wellen und das Blubbern der Fragen ließen Schmetterlinge zurück, die vor Nasen flatterten und sich manchmal hinsetzten, einen Moment der Ruhe erzeugten, wo das Lachen ernst wurde. Als müsste sie sich voll und ganz darauf konzentrieren, was zu sagen, was ehrlich und aufrecht war, damit die Blüten und Flügel nicht brachen. Damit ihre Worte direkt waren und kein Unkraut erzeugen konnten, dass sich nicht entfernen ließ, weil man nicht dort ankam, wo es herkam.

Und deshalb fuhren die Klänge dann wieder Karussell, vermischten sich mit ihrem Kopf, der sich nicht schämte und die Schmetterlinge flogen in Bögen, aus Freude, eine Seele gefunden zu haben, auf die sie sich setzen konnten.

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