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Die Uhr steht auf dem Kopf. Hinten im Raum schwirrt eine Fliege fast lautlos und malt Kreise in die Luft. Sie bewegen sich nicht. Hinterm Fenster dämmert es schon, oder wieder oder immer noch während Tropfen in Zeitlupe an der Scheibe hinunterlaufen und Ihnen die Sicht nehmen. Ansonsten steht Alles in Reih und Glied. Die Möbel verteilen sich geordnet im Raum wie Soldaten auf ihren Positionen, die zögern loszuschlagen. Glatt und unverändert zeigt der Spiegel ihr Bild. Da sitzen sie stumm und jeder für sich auf Stühlen vor weißen Wänden, die nicht daran denken, farbig zu werden. Sie haben Pläne und Bücher, in denen sie diese sauber und der Reihe nach verzeichnen. Trotzdem haben sie nichts zu tun. Hin und wieder befreien sie sich aus der Starre und ihre Augen wandern rastlos im Raum herum, aber heften sich an kein Objekt. Sie wissen das würde noch eine Weile, eine lange oder kurze je nachdem, wie man es auffasst, so weitergehen. Bis zum nächsten Morgen auf jeden Fall. Dann wissen sie, wird es wieder hell und jemand pocht and die Tür und drängt sie dazu, aufzustehen. Dann stellen sie die Uhren wieder richtig herum auf und schmeißen die Fliege heraus. Bis dahin ist es egal. Es sollte immer egal sein finden sie. Sie warten.