Der Dialog, den ich löschte

24. Mai 2014 / Frühjahrskurs 2014

Es macht keinen Sinn auszurasten, zu fluchen, etwas durch die Gegend zu schmeißen und mich jammernd aufs Sofa zu setzen. Nur deswegen, weil ich alleine bin. Kein Zuschauer oder Beobachter, jemanden den ich hineinziehen kann in meine Misere. Wie schade, um meinen Text. Mein Dialogtext, der erste, den ich geschrieben habe....weg. Einen anderen Text habe ich daüber gespeichert, den Mülltext. Ich will gerade am liebsten alles andere tun als Schreiben. Der Verlustschmerz sitzt noch drückend auf meinen Worten. Aber die Sonne reizt mich nicht, kein Film, ah..kein Buch....ich will ersetzen was ich mir genommen habe. Ein neuer Text. Auch wenn ich den ersten ersetzte, wäre er neu. An ein paar Zeilen erinnere ich mich.

2 Gedanken zu „Der Dialog, den ich löschte

  1. Mareike Krügel

    Ich nehme an, Du hast es schon mit "rückgängig" versucht (beim Mac: Tastenkombination Apfel-Z)?
    Zu Deinem Trost: Ich habe mal einen 60-Seiten-Text gelöscht. Mein erster längerer Text während des Studiums. Gelöscht, und dann hat mein Programm automatisch gespeichert (hielt ich für superschlau, das so einzustellen). Ich habe ernsthaft überlegt, die Festplatte zu so einem Rettungsdienst zu bringen ...

  2. Jennifer Ackermann

    Oh nein, das ist natürlich noch ätzender. Ich habe ihn nochmal geschrieben. War auch gut. Werde ihn später posten.

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